Seit Ende November 2010 ist jeder Niederschlag im Rothaargebirge als Schnee gefallen.
Nennenswertes Tauwetter gab es zwischendurch nicht.
Teilweise stürmische Winde taten ihr Übriges.
So war es nur eine Frage der Zeit, bis es in diesem Winter zum nächsten Einsatz eines Schneepfluges kommen musste.
Am 3. Januar war es dann soweit:
Nachdem sich ein 628 der Kurhessenbahn vor dem Tunnel bei Leimstruth in einer Schneewehe festgefahren hatte wurde die Strecke gesperrt und der Siegener Schneepflug angefordert.
Diesmal wurde tagsüber gefahren.
Geräumt wurde schon ab Dahlbruch.
Ab Hilchenbach fiel eine Regionalbahn wegen der fehlenden Kreuzungsmöglichkeit in Lützel aus.
Gleis 1 war nicht mehr befahrbar, in Gleis 2 stand der Güterzug nach Kreuztal.
Bevor es Richtung Feudingen ging, wurden in Erndtebrück noch Gleis 3 und 4 geräumt.
Nach dem Umsetzen wurde dann die Strecke bis Feudingen geräumt.
Die zugewehten Einschnitte am Tunnel bei Leimstruth waren schon zu Dampflokzeiten mehrfach der Anlass für steckengebliebene Züge.