Bilder Schneepflug tagsüber im Rothaargebirge 2011

Seit Ende November 2010 ist jeder Niederschlag im Rothaargebirge als Schnee gefallen. Nennenswertes Tauwetter gab es zwischendurch nicht. Teilweise stürmische Winde taten ihr Übriges. So war es nur eine Frage der Zeit, bis es in diesem Winter zum nächsten Einsatz eines Schneepfluges kommen musste.

Am 3. Januar war es dann soweit:
Nachdem sich ein 628 der Kurhessenbahn vor dem Tunnel bei Leimstruth in einer Schneewehe festgefahren hatte wurde die Strecke gesperrt und der Siegener Schneepflug angefordert. Diesmal wurde tagsüber gefahren. Geräumt wurde schon ab Dahlbruch.
Ab Hilchenbach fiel eine Regionalbahn wegen der fehlenden Kreuzungsmöglichkeit in Lützel aus. Gleis 1 war nicht mehr befahrbar, in Gleis 2 stand der Güterzug nach Kreuztal. Bevor es Richtung Feudingen ging, wurden in Erndtebrück noch Gleis 3 und 4 geräumt. Nach dem Umsetzen wurde dann die Strecke bis Feudingen geräumt. Die zugewehten Einschnitte am Tunnel bei Leimstruth waren schon zu Dampflokzeiten mehrfach der Anlass für steckengebliebene Züge.




Am Bahnsteig in Vormwald Bf wurde nicht geräumt.

Nach dem Ende des Bahnsteigs schon ;-)

Die S-Kurve bei Lützel wurde recht flott durchfahren. Dort wurde der Schnee allerdings auch teilweise verweht.

Kurz hinter Altenteich verläuft die Strecke auf einem Damm. Dort hatte es auch bei den vorherigen Einsätzen schon ordentlich fliegenden Schnee gegeben.

Vor Erndtebrück verläuft die Bahntrasse parallel zur B62 mit vielen Privatweg- und Nebenstraßenübergängen. Deshalb kann in diesem Bereich nur sehr langsam, und meist nur einseitig geräumt werden.

In Erndtebrück wurde dann erst Gleis 3 geräumt.

Beim Räumen von Gleis 4 kam sogar fast die Sonne raus.

Dann ging es auf die Strecke der Kurhessenbahn. Der Fotopunkt im Wald zwischen Erndtebrück und Schameder war zu Fuß fast nicht zu erreichen. 50cm Schneehöhe - an verwehten Stellen über 1m - machten den Weg zu einer Kraftanstrengung.

Am Bahnübergang oberhalb von Amtshausen gelang dann das Bild mit dem meisten Schnee. Der Weg in den Einschnitt war nicht passierbar, selbst die Straße war wegen Schneebruchgefahr gesperrt.

Zwischen Oberndorf und Feudingen gelang das letzte Bild im Einsatz.

Fast schien die Sonne, als sich Lok 44 auf den Rückweg zur Eintracht machte.

Auch diesmal hätte ich manches Bild gerne anders gemacht, aber wieder machte die schiere Unmenge Schnee, die sich einem da in den Weg stellte das einfach unmöglich. Außerdem fahren tagsüber auch noch andere Verkehrsteilnehmer auf der - teilweise schneebedeckten - Straße rum. Und die haben naturgemäß nicht immer Verständnis...
Man kann sich kaum vorstellen, wie anstrengend 100m durch 70cm tiefen Schnee sein können ;-)

zur Sonderseite Auf einer weiteren Sonderseite finden sich Fotos und Infos von den Räumfahrten Anfang 2010.

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