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Ihre weiteren Stationierungen:
28.04.1915 - 27.06.1928 Bw Königsberg 28.06.1928 - 11.07.1932 Bw
Berlin-Gesundbrunnen 12.07.1932 - 05.12.1941 Bw Mainz 06.12.1941 - 15.03.1942 Bw Bingerbrück 16.03.1942 - 05.07.1942 Bw Mainz 06.07.1942 - 27.07.1943 Bw Worms 28.07.1943 - 16.03.1944
Bw Mainz 17.03.1944 - 04.08.1949 keine Angaben 05.08.1949 - 01.10.1963 Bw Darmstadt 02.10.1963 - 22.09.1965 Bw Heilbronn 23.09.1965 - 14.06.1966 Bw Crailsheim 15.06.1966 - 29.05.1967 Bw
Ulm 30.05.1967 - 02.06.1973 Bw Tübingen 03.06.1973 - 13.02.1975 Bw Rottweil
Die Lok wurde am 05.12.1974 als letzte P8 der DB abgestellt, laut Aufschrift bei der Abschiedsfahrt betrug ihre
Laufleistung bis dahin 3.719.271 km. Bis zum 13.02.1975 absolvierte sie noch einige Abschiedsfahrten, dann wurde sie an einen Privatmann verkauft und erreichte am 17.03.1975 aus eigener Kraft ihre neue Heimat,
das Bw Hamburg-Rothenburgsort. Ab August 1981 stand sie dann in Hamburg Wilhelmsburg. Danach kam sie am 13.12.1982 zur betriebsfähigen Aufarbeitung, die im Mai 1983 abgeschlossen wurde, nach
Lengerich und wurde fortan vor allem auf der TWE, aber auch auf vielen anderen deutschen Privatbahnen eingesetzt. 1987 entgleiste sie bei einem Einsatz auf der Wutachtalbahn schwer, so dass sie für den
Rest der Saison ausfiel. Neben erheblichen Fahrwerksschäden an der Lok, die behoben werden mussten, war vor allem der preußische Kastentender der Lok nicht mit vertretbarem Aufwand zu reparieren. Daher
erhielt sie einen Wannentender der bis Anfang der 70er hinter einer 38er gelaufen war, also mit einer Tenderbrücke passend zum offenen Führerstand der Lok ausgerüstet ist. So entstand wieder eine Lok im
typischen Zustand sehr vieler 38er der Bundesbahn, in dem keine weitere erhalten wurde. Ab Anfang 1988 war die Lok wieder im Einsatz und kam dabei zu den Jubiläumsfeiern der Westerwaldbahn auch schon
einmal bis nach Betzdorf. Zum Jahresende 1993 mußte sie mit Ablauf der Untersuchungsfristen abgestellt werden. Nachdem die Lok einige Jahre in Dieringhausen - teilweise unter freiem Himmel - verbrachte, kam
sie nach Siegen. Nach einer äußerlichen Aufarbeitung steht sie jetzt witterungsgeschützt im Lokschuppen.
Seit März 2004 ist sie außerdem als bewegliches Denkmal eingetragen. Mittelfristig wird eine
betriebsfähige Aufarbeitung der Maschine angestrebt. Die dazu notwendigen erheblichen Geldmittel sollen u.a. über eine breit angelegte Spendenaktion zusammengetragen werden. Weitere Infos dazu finden sich hier (pdf, ca. 5,5 MByte).
Text: Carsten Frank mit Ergänzungen von Michael Baier Quelle: eigene Recherchen und Kenning
Verlag: "Die Teutoburger Wald-Eisenbahn”, Nebenbahndokumentationen Band 29, Josef Högemann
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